Gamescom: CyberCrime und der Schlüssel dagegen

Die CyberKriminalität ist keine kleine Akte. Jeden Tag bis zu 16,000 Gaming Malware Attacken, bis zu 30.000 Schädlinge. Dies und noch viele andere Gründe waren ausschlaggebend dafür, dass die CyberKriminalität auch auf der Gamescom, der größten Internationalen Spiele-Messe nicht gerade klein gehalten wurde.

Dort konnte man besonders die Präsenz von Kaspersky Lab und Symantec wahrnehmen.

Ich selber, als Person die darüber aufklären will, habe mich eine weile mit den Entwicklern von Kaspersky Lab unterhalten. Zusätzlich bat ich den zuständigen Presse Beauftragten noch um weitere Presseinformationen. Denn das Ziel ist weiterhin die Aufklärung.

Wenn wir zunächst einmal auf die Malware Attacken zurück kommen fällt uns auf, jeden kann es treffen. Malware ist besonders beliebt in Spielen die über das Internet gespielt werden. Als Beispiele sind hier an erster Stelle WoW und Aion, gefolgt von Steam ( Counterstrike, Day of Dafeat, usw.) und anderen Onlinespielen.

Als Beispiel steht uns nun weiter einmal WoW (auch World of Warcraft) zur Verfügung. Sehr oft bekommt man Ingame (Gamer-Ausdruck = im Spiel sein) eine Nachricht in der man angeblich auf eine Warcraft Account Seite gelangt. Doch dies ist nicht der Fall. Man wird auf eine so genannte “Phishing Site” geleitet (bsp. http://worldofwarcraft.com/account). Dies geschieht durch das Routen der IP Adresse ( Bildlich: Bei der Pommesbude nebenan steht die aufschrift McDonalds obwohl sie es nicht ist). Auf dieser Seite findet man eine Information die z.B. wie folgt ausschaut:

“Um Ihren Account zu sichern müssen wir ihn leider auf einen anderen Server umsiedeln. Hierzu müssen sie nur kurz Ihre Daten in die dazu passenden Felder einfügen.”

Sobald man dies getan hat und auf “Absenden” gedrückt hat sind die Daten in der Hand von so genannten Phischern (Pseudonym eines Internet-Daten-Anglers).

Was nun die “neuen” Besitzer mit dem Account machen ist fraglich. Ein Beispiel währe zum Beispiel der Verkauf bei eBay®. Der Umsatz bei eBay® beträgt laut Statistik (Kaspersky Lab) ca. 115 Euro in 15 Tagen. Summiert kommt man auf einen jährlichen Verdienst von 2.74 Millionen Euro.

Neben dem “Phischen” gibt es auch noch das “Hacken“. Hierzu ein Kurzer Exkurs eines Kollegen. Hacker ist erst seit der Moderne ein Schimpfwort. Früher war es so, dass die Tastaturen noch lauter waren und man so ein “Hack” Geräusch vernommen hat, wenn jemand auf der Tastatur geschrieben hat. Personen die solche Scripte schreiben sind gute Informatiker und “Hacken” somit öfter auf der Tastatur herrum. So ist das Wort “Hacker” entstanden.

Hierbei wird der Account bei der Eingabe in das System auf dem PC abgefangen. Ist der PC nicht ausreichend geschützt, kann man mit wenigen Handgriffen die Daten der momentanen Eingabe des Users auslesen und somit auch auswerten.

Ein anderes Beispiel ist die BruteForce. Beispielsweise loggen sich User via TAN (ein kleiner Passwortgenerator in WoW, welcher willkürliche Zahlenkombinationen aneinander reiht.). Diesen Nutzen “Hacker” um sich für eine kurze Zeit in die Accounts der User ein zu loggen und den Account so zu sagen Leer zu räumen.

Der Letzte große Berreich in der Online-Gaming Szene in dem es Sicherheitsprobleme gibt sind die “Cheats“(Schummeleien). Nun sagt sich jeder. Ah die Cheater mag sowieso nie jemand. Doch überlegt einmal. Haben wir nicht alle einmal bei GTA (Grand Theft Auto) uns ein Auto erschlichen, oder bei Counterstrike uns einmal gedacht, wieso wir so gut treffen ?

In manchen Cheats ( meist die Programme auf Windows-Basis) muss man seine Account-Daten angeben um selbigen nutzen zu können. Dort ist wieder der Fall des “Phisching“. Accountdaten werden entwendet und anderweitig verwendet.

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Gegen all diese Probleme kann man sich nun Schützen. Bei meinen Gesprächen mit Kaspersky wurde mir die neue Version von

Kaspersky Internet Security ans Herz gelegt, Kaspersky Internet Security 2011 mit PURE und speziellem Gaming Modus.

Unter dem Decknamen “Cyber Crime Scene Investigation” geht Kaspersky so neue Wege und sorgt für mehr Sicherheit. Von dieser Sicherheit durfte ich mich überzeugen wie Ihr auf dem Bild sehen könnt.

Kaspersky geht somit einen Vorreiter, einen Schritt nach vorne. Der Schritt in die richtige Richtung.

Mehr Informationen zu der aktuellen Version findet ihr hier unter den Links.

Links:

Kaspersky Internet Security 2011

Spielerisches Phishing: Gamer bleiben im Visier von Cyberkriminellen

Steam Store

Survey on security issues in virtual worlds

Man in the Middle (wow-europe.com): Site 1 | Site 2

Verfasst von auf 25. August 2010. Abgelegt unter Allgemein, Computer, Sicherheit. Du kannst jedem Kommentar zu diesem Artikel folgen durch RSS 2.0. Du kannst kommentieren oder zu diesem Artkel trackbacken

Eine Antwort zu Gamescom: CyberCrime und der Schlüssel dagegen

  1. Ich weiß nicht warum aber irgendwie bin / war ich noch nie so von Kaspersky angetan :/
    Dennoch aber ein schöner Artikel :)

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